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Verdeckte Gewinnausschüttung bei Vermietung unter dem Marktwert

Vermietet eine Kapitalgesellschaft an einen Verwandten oder einer sonst dem Gesellschafter-Geschäftsführer nahestehenden Person ein in ihrem Eigentum stehendes Einfamilienhaus um einen unüblich niedrigen Mietzins, so stellt das Ausmaß der „Verbilligung“, dies ist die Differenz zwischen marktüblicher Miete und erhobener Miete, eine verdeckte Gewinnausschüttung dar.

Diese verdeckte Gewinnausschüttung löst Kapitalertragsteuer in der Höhe von derzeit 27,50 % aus.

 

BFG vom 18.05.2020, RV/4100258/2012