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Selbstanzeigen gemäß § 29 Finanzstrafgesetz (FinStrG)

Ab dem 01.01.2021 wurde die Bundesfinanzverwaltung neu organisiert und gibt es seit diesem Zeitpunkt neben dem Finanzamt Österreich, dem Finanzamt für Großbetriebe, dem Zollamt Österreich, dem Prüfdienst für Lohnabgaben und Beiträge auch das Amt für Betrugsbekämpfung, in dem alle finanzstrafrechtlichen Aufgaben (Finanzstrafsachen, Steuerfahndung, Finanzpolizei und Zentralstelle internationaler Zusammenarbeit (ZIZ)) nunmehr gebündelt sind.

 

Mit Ausnahme von den mit 01.01.2021 anhängigen Finanzstrafverfahren sind aufgrund der Übergangsbestimmung des § 265 Abs. 2g FinStrG Selbstanzeigen gemäß § 29 FinStrG nur mehr dann strafbefreiend, wenn diese die Voraussetzungen des § 29 FinStrG erfüllen und beim Amt für Betrugsbekämpfung eingebracht wurden. Selbstanzeigen sind ab 01.01.2021 ausschließlich nur mehr beim Amt für Betrugsbekämpfung einzubringen.