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Kleinunternehmerpauschalierung für Einkünfte aus selbständiger Arbeit oder Gewerbebetrieb

Gemäß § 17 Abs 3a EStG 1988 wurde für Kleinunternehmer (Umsatzgrenze EUR 35.000,00) unabhängig davon, ob sie die unechte Steuerbefreiung gemäß § 6 Abs 1 Z 27 UStG 1994 in Anspruch nehmen oder nicht, die Berechtigung eingeführt ihren Gewinn pauschal zu ermitteln.

Die pauschalen Betriebsausgaben betragen 45,00 % der Betriebseinnahmen.

 Ergänzend können die Sozialversicherungsbeiträge gemäß § 4 Abs 4 Z 1 EStG 1988 als Betriebsausgaben geltend gemacht werden.

 Bei Dienstleistungsbetrieben betragen die pauschalen Betriebsausgaben nicht 45,00 %, sondern nur 20,00 % der Betriebseinnahmen.

 Der Bundesminister für Finanzen ist ermächtigt im Wege einer Verordnung festzulegen welche Betriebe (Branchen) als Dienstleistungsbetriebe einzustufen sind.