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Hinzurechnungsbesteuerung von niedrig besteuerten Passiveinkünften ausländischer Gesellschaften (Körperschaften)

Ab 01.01.2019 sind niedrig besteuerte Passiveinkünfte ausländischer Körperschaften bei der Einkommensermittlung bei der beherrschenden Körperschaft in Österreich hinzuzurechnen.

Die österreichische Körperschaft beherrscht die ausländische Körperschaft dann, wenn sie an dieser unmittelbar oder mittelbar zu mehr als 50,00 % beteiligt ist.

 

Ab 01.01.2019 sind niedrig besteuerte Passiveinkünfte ausländischer Körperschaften bei der Einkommensermittlung bei der beherrschenden Körperschaft in Österreich hinzuzurechnen.

Die österreichische Körperschaft beherrscht die ausländische Körperschaft dann, wenn sie an dieser unmittelbar oder mittelbar zu mehr als 50,00 % beteiligt ist.

Die ausländische Körperschaft darf keine wesentliche wirtschaftliche Tätigkeit bezogen auf Personal, Ausstattung, Vermögenswerte und Räumlichkeiten entfalten und aufweisen.

Passiveinkünfte liegen bei der ausländischen Körperschaft vor, wenn zB: nur Zinsen, Lizenzgebühren, Dividenden, Einkünfte aus der Veräußerung von Anteilen etc. erwirtschaftet werden.

Voraussetzung für die Hinzurechnung bei der beherrschenden Gesellschaft in Österreich ist ebenfalls, dass die ausländische Gesellschaft bezogen auf ihre Gesamteinkünfte mehr als ein Drittel Passiveinkünfte erwirtschaftet.

Die ausländischen Einkünfte sind bei der beherrschenden Gesellschaft in Österreich bei der Einkünfteermittlung hinzuzurechnen und gilt dies auch für grundsätzlich steuerbefreite Dividenden und Veräußerungsgewinne. Für die Berechnung des Drittels ist österreichisches Recht anzuwenden.

JStG 2018, BGBl I 2018/62 ab 01.01.2019