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Einreichung von Jahresabschlüssen – Fristenhemmung

Grundsätzlich sind Kapitalgesellschaften und Kommanditgesellschaften, bei denen der unbeschränkt haftende Gesellschafter (Komplementär) eine Kapitalgesellschaft ist, verpflichtet ihren Jahresabschluss spätestens bis zum Ende des 9. Monats nach dem Bilanzstichtag, bei dem für sie zuständigen Firmenbuchgericht (zuständiges Landesgericht oder Handelsgericht Wien) elektronisch einzureichen.

 

Die Fristenhemmung ist mit Wirkung 22.03.2020 in Kraft getreten und tritt mit Ablauf des 31.12.2020 wieder außer Kraft. Die Fristenhemmung gilt für die 9-monatige Offenlegungsfrist für Jahresabschlüsse, als auch für die 2-monatige Frist für die Verhängung wiederholter Zwangsstrafen.

 

Die Fristenhemmung gilt für alle Fristen, die entweder vor dem 22.03.2020 begonnen haben und zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgelaufen waren oder zwischen dem 22.03.2020 und dem 01.05.2020 begonnen haben.

 

Der Fristenlauf von Fristen, die erst nach dem 30.04.2020 beginnen, wird durch die Bestimmung der Fristenhemmung derzeit nicht berührt.